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Freizeitverkehrssysteme für den Event-Tourismus (Verbundprojekt)
Teilprojekt 2:
Optimierung der Verkehrsräume des Eventortes sowie des An- und Abreiseverkehrs durch wirtschaftlich und ökologisch optimierte Verkehrswegegestaltung

Projektlaufzeit: 06/2000 - 12/2003

Events der verschiedenen Art nehmen an Bedeutung für die Gestaltung des Lebens weiter zu. Im Rahmen des gesamten Verkehrsaufkommens wächst damit gleichzeitig der Anteil der Eventverkehre, einschließlich seiner Belastung für die Umwelt. Es werden somit ganzheitliche Konzeptionen für die optimierte Gestaltung des An- und Abreiseverkehrs zum Event benötigt, die technisch durchdacht, wirtschaftlich und ökologisch tragfähig sowie sozial und kulturell angepasst sind.

Dementsprechend ist die Entwicklung von neuen komplexen Verkehrskonzepten für Events unter Einbeziehung der Verkehrswege, um bereits Reise und Reiseweg mit einem hohen Erlebnis-und Erholungswert zu einem Teil des Freizeit- und Event-Erlebnisses werden zu lassen, ein wichtiges Ziel. Aus dem Verbundprojekt "Freizeitverkehrssysteme für den Event-Tourismus" waren entsprechende Erkenntnisse und neue Lösungsansätze für das Spannungsfeld Raum-Verkehr-Event zu gewinnen.

Die Internationale Gartenbauausstellung IGA 2003 in Rostock war zentrales empirisches Forschungs- und Entwicklungsfeld des Verbundvorhabens. In dem durch das IASP bearbeitete Teilprojekt 2 wurden relevante Daten und Einflussfaktoren zur Verkehrswegenutzung, zum Verkehrswegebau und zum Verkehrsraum Rostock erfasst und bewertet. Aus diesen Untersuchungen fanden Handlungsszenarien für zukünftige Strategien zur Problemauflösung, wie z. B. Szenarien einer nachhaltigen Verkehrswegenutzung mit erhöhtem Freizeitwert, ihre Ableitung. Das war die Grundlage zur Entwicklung von innovativen An- und Abreiseketten. Für den Verkehrswegebau bzw. Verkehrsraum Rostock konnten ökologische Problemlösungen angeboten und Demonstrationsanlagen errichtet werden.

Über den Transfer von Know-how und mit der Herausgabe des "Handbuches Eventverkehr -Planung, Gestaltung und Arbeitshilfen" sind für die Verkehrswegegestaltung vielfältige Anregungen im Sinne von wirtschaftlich und ökologisch optimierten Lösungen gegeben. Die Ergebnisse dieser anwendungsorientierten Forschung und Entwicklung können direkt in die Praxis überführt werden.

Verbundpartner

  • Büro für Verkehrsplanung und Verkehrsforschung, Berlin
  • Fachhochschule Erfurt, Fachbereich Verkehrs- und Transportwesen
  • Daimler Chrysler AG, Forschung Verkehrstechnik (FT1/VS), Berlin
  • Nexus Institut für Kooperationsmanagement und interdisziplinäre Forschung, Berlin
  • Kessel+Partner Transport Consultants, Freiburg
  • IGA Rostock 2003 GmbH

Projektträger

Bundesministerium für Bildung und Forschung