abgeschlossenes Projekt

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TRESTERnetz.berlin-brandenburg

Projektlaufzeit: 01/2003 - 12/2004

Tresterlogo

Aus der Sicht der modernen Lebensmittelwissenschaft stellen Trester kein wertloses Abprodukt sondern einen Biorohstoff mit vielseitigem Anwendungspotential dar. Allerdings haben die zumeist kleinen oder mittleren Verarbeitungsbetriebe kaum eigene Möglichkeiten, um moderne Aufarbeitungsverfahren zu entwickeln bzw. zu installieren. Aufgrund von veränderten wirtschaftlichen oder rechtlichen Rahmenbedingungen ist in einigen Fällen selbst die traditionelle Verwertung in der Landwirtschaft nicht mehr möglich.

Aus den genannten Gründen ergibt sich die Notwendigkeit, neue Konzepte für eine ökologisch und ökonomisch sinnvolle Tresterverwertung zu erstellen. In diesem Sinne wurde im TRESTERnetz eine enge Koopartion von Obst und Gemüse verarbeitenden Unternehmen mit Forschungseinrichtungen und potentiellen Tresteranwendern angestrebt.

NEMO-logo

In einer zweijährigen, vom BMWA geförderten Phase, hat das TRESTERnetz das technologische, wissenschaftliche und das Marktpotential der Region analysiert, FuE-Projekte initiiert und Marketingstrategien entwickelt. Die Schwerpunkte lagen auf nachhaltigen und komplexen Lösungen, die in KMU bzw. in Verbünden dieser Unternehmen praktikabel sind.

Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse:

  • Bestandsaufnahme der in Berlin und Brandenburg ansässigen Obst und Gemüse verarbeitenden Betriebe mit einer Analyse zum Ist-Stand der Tresterverwertung
  • Analysen zum Marktpotential, den Markteintrittsbarrieren und dem Wettbewerb für innovative Tresterprodukte
  • Entwicklung eines Marketingplans für innovative Tresterprodukte
  • Inbetriebnahme einer Internetplattform (www.tresternetz.de)
  • Projektanträge und Skizzen zur Anwendung von Trestern in food- und nonfood-Bereich

Nach Abschluss der Förderphase ist der Ausbau des Netzwerkes zu einem regionalen Kompetenzzentrum zielstrebig fortzuführen.

Netzwerkpartner

  • Technische Universität Berlin, Fachgebiet Lebensmittelqualität und Materialwissenschaft
  • Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke, Arbeitsgruppe Präventiv-Medizinische Lebensmittelforschung
  • Institut für Agrartechnik Bornim, Abt. Bioverfahrenstechnik
  • PROTEKUM Umweltinstitut GmbH Oranienburg
  • ALPHA bio-engineering GmbH, Zernsdorf
  • Ökofeeding GmbH Berlin
  • BCI Biologisch Chemisches Institut Hoppegarten (Mark) GmbH
  • BIOWORK GmbH Phöben
  • Frankenförder Forschungsgesellschaft mbH
  • Landgut Hennickendorf e. G.
  • LIVEN GmbH, Dabendorf

Projektträger

AiF

Ansprechpartner IASP

Dr. Kabbert