Das inzwischen 23. Treffen des Grüngleisnetzwerks fand am 17. und 18. Juni 2026 in Mannheim statt. Ausrichter des diesjährigen Treffens war die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV), anwesend waren 13 Firmen, Verkehrsbetriebe und Forschungseinrichtungen mit insgesamt 22 Teilnehmenden. Erstmalig vertreten waren die WIENER LINIEN GmbH & Co. KG, nach den Basler Verkehrsbetrieben (BVB) und den Verkehrsbetrieben Zürich (VBZ) bereits das dritte internationale Verkehrsunternehmen im Grüngleisnetzwerk. Am ersten Tag des Treffens gab es zwei Impulsvorträge von der IUS Theobald Plus GmbH und der VulkaTec Riebensahm GmbH sowie anschließend interessante Diskussionen bis in die Abendstunden. Am zweiten Tag dann besuchten die Teilnehmer des Netzwerktreffens im Rahmen einer Exkursion mehrere begrünte Gleise der . Abschließend wurde eine geplante Neuauflage des sehr erfolgreichen, inzwischen aber etwas in die Jahre gekommenen "Handbuch Gleisbegrünung" diskutiert (1. Auflage: 2014).
Das Grüngleisnetzwerk wurde vor über 15 Jahren vom IASP initiiert und finanziert sich nach einer dreijährigen Förderphase mit Anschubfinanzierung durch das Bundeswirtschaftsministerium (2011-2014) ausschließlich selbst. Gleisbegrünung ist seit Jahren im Aufwärtstrend. Eine richtig ausgeführte Begrünung hat ökologische, ökonomische und gestalterische Effekte für die Stadt. Dennoch, das Straßenbahngleis stellt für Pflanzen einen extremen Lebensraum dar. Für eine nachhaltige Gleisbegrünung müssen daher die Anforderungen sowohl durch das Gleis als auch durch die Vegetation berücksichtigt werden; Systemwahl (Oberbau- und Vegetationssystem), Standortbedingungen und Pflege stehen in einem engen Zusammenhang. Das Grüngleisnetzwerk ist ein Zusammenschluss von innovativen Unternehmen, Verkehrsunternehmen sowie Forschungseinrichtungen, sammelt Praxiswissen und verknüpft es mit Forschung und Entwicklung. Es wird koordiniert von den beiden Netzwerkmanagerinnen Hendrikje Schreiter und Dr. Susanne Herfort.





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