Die Klimakrise trifft städtische Räume besonders hart: Ein hoher Versiegelungsgrad und fehlende Vegetation führen zu einer im Vergleich zum ländlichen Umfeld deutlich erhöhten Wärmebelastung, während gleichzeitig sich häufende Starkniederschlagsereignisse die Infrastrukturen überlasten und zu Überschwemmungen führen. Um solche und andere Auswirkungen zu minimieren und Städte als Lebensräume mit hoher Lebensqualität und wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit zu gestalten, sind dringend Anpassungen erforderlich. Im Rahmen des Netzwerks Urban Adaptation sollen Technologien entwickelt werden, die diesen Herausforderungen begegnen und gleichzeitig deren enorme wirtschaftliche Potentiale erschließen.
Das IASP forscht seit über 30 Jahren zu verschiedenen Aspekten von Stadtökologie und Stadtgrün; daher lag es nahe, dass wir dem Netzwerk Urban Adaption beitreten. Auf dem 3. Treffen des Netzwerks am 8. Juni nun wurden wir offiziell als Netzwerkpartner begrüßt. Unser Einstand war zünftig: Mit einem Impulsreferat zum Thema "Klimaanpassung durch stadtökologische Bauwerksbegrünung" von Dr. Susanne Herfort und Dr. Stefan Köhler beteiligten wir uns gleich aktiv an der Diskussion zu Konzepten und Projekten aktiver urbaner Anpassung.
Urban Adaptation ist ein internationales Innovationsnetzwerk mit Fokus auf klimaresilienter Stadtentwicklung. Die Netzwerkpartner verfolgen das gemeinsame Ziel, durch Innovationen die Auswirkungen des Klimawandels auf urbane Räume zu minimieren. Durch die Verbindung aus interdisziplinärer Expertise und internationalem Austausch sollen so zukunftsweisende Ansätze zur Schaffung und zum Erhalt lebenswerter Städte geschaffen werden. Das Netzwerk wird im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE).




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