Fast drei Jahre brauchte es, bis unser neues Verbund-Projekt "ReNeSource" (Nutzung regional anfallender pflanzlicher Nebenstromprodukte und deren ressourcenschonende Verarbeitung zu hochwertigen veganen Lebensmitteln) endlich bewilligt wurde, und kürzlich nun konnten wir alle Verbundpartner zur Auftaktberatung begrüßen. Ziel von ReNeSource ist die Nutzung von Nebenprodukten der Lebensmittelerzeugung wie Trester, Treber und Öl-Presskuchen durch ihre Verarbeitung zu hochwertigen veganen Lebensmitteln. Dafür soll die Technologie der nicht-alkoholischen Fermentation angepasst werden, um auf natürlichem Wege eine Texturierung, Haltbarmachung und Aromatisierung der Rohstoffe zu realisieren. Entstehen sollen dadurch Produkte mit geringem Verarbeitungsgrad, die sich in so beliebte und verkaufsstarke Produktgruppen wie Backwaren und Convenience-Lebensmittel sowie To-go-Produkte eingliedern. Mit der direkten Verwendung der Reststoffe zur Lebensmittelherstellung eröffnen sich eine höhere Wertschöpfung und eine nachhaltigere Nutzung regionaler pflanzlicher Rohstoffe. Gleichzeitig stehen neue, hochwertige, pflanzliche Produkte für die menschliche Ernährung zur Verfügung, die keine zusätzlichen Produktions- bzw. Anbauflächen benötigen.
Unsere ReNeSource-Verbundpartner sind das Institut für Lebensmittel- und Umweltforschung e.V. (ILU) mit Sitz in Bad Belzig, die A. Dohrn & A. Timm GmbH & Co. KG aus Großbeeren, die Berliner Pepper conSalting GmbH sowie die Kanow-Mühle aus Golßen im Spreewald. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) im Rahmen des Programms zur Innovationsförderung, Projektträger ist die Bundesanstalt für Ernährung und Landwirtschaft (BLE).





.png)