🌐 Vernetzung für die Region

Am 19. März fand in den Räumen der Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau (FÖL) in Berlin der 3. Vernetzungsworkshop im Rahmen des Forschungsprojektes "Regionale Bio-Wertschöpfungsketten in Brandenburg - Produktionssysteme und sozialer Zusammenhalt im Wandel (RegBio2B)" statt. Das Vorhaben begann rund vor 2 Jahren und wird im August dieses Jahres abgeschlossen. Gemeinsam mit etlichen regionalen Partnern aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik diskutierte das Projektteam gestern nun die bislang erreichten Ergebnisse ("Werkzeugkoffer").

RegBio2B untersucht regionale Bio-Wertschöpfungsnetzwerke in Brandenburg, ein Bundesland, das sich aufgrund seiner besonderen geografischen und sozioökonomischen Merkmale für die modellhafte Untersuchung solcher Netzwerke, für die Analyse ihrer Stärken und Schwächen und für die Suche nach Lösungen für die Zukunft eignet. Nachhaltige Landwirtschafts- und Ernährungssysteme spielen eine entscheidende Rolle bei der Förderung des Identitäts- und Gemeinschaftsgefühls zwischen Erzeugern und Verbrauchern sowie bei der Entwicklung von regionalen, nachhaltigen Nährstoffkreisläufen. Im Projekt RegBio2B ist das IASP mit der Untersuchung und Bewertung von Stoffkreisläufen betraut.

Unsere Forschungspartner im RegBio2B-Verbund sind das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V., das Institut für Tierernährung der Freien Universität Berlin (FU) und die Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg (FÖL) e.V.. Als Netzwerkpartner engagieren sich zudem WUKANTINA Bio-Regionales Catering im Landkreis Barnim, die Märkisches Landbrot GmbH, die Bio-Gärtnerei Watzkendorf sowie die Erzeugergemeinschaft Brandenburger Bio-Ei GmbH.

In RegBio2B analysieren und bewerten wir auch Stoffkreisläufe. (Foto: Thomas Sasse)
3. Workshop im Projekt RegBio2B
In RegBio2B analysieren und bewerten wir auch Stoffkreisläufe. (Foto: Thomas Sasse)